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Wartung & Reparatur: Komplett-Guide 2026

12.03.2026 4 mal gelesen 0 Kommentare
  • Regelmäßige Inspektionen helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen und kostspielige Reparaturen zu vermeiden.
  • Die Verwendung von hochwertigen Materialien sorgt für eine längere Lebensdauer des Daches und minimiert Wartungsaufwand.
  • Bei Reparaturen sollte immer ein Fachmann hinzugezogen werden, um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten.
Wer Maschinen, Fahrzeuge oder technische Anlagen betreibt, weiß: Ungeplante Ausfälle kosten im Schnitt drei- bis fünfmal mehr als eine strukturierte Wartung im vorgesehenen Intervall. Der Unterschied zwischen einem profitablen Betrieb und einem, der ständig mit Reparaturkosten kämpft, liegt meist nicht in der Qualität der eingesetzten Geräte, sondern in der Konsequenz der Instandhaltungsstrategie. Reaktive Reparatur, also der klassische "läuft bis es bricht"-Ansatz, ist in den meisten Fällen die teuerste Option – und lässt sich mit dem richtigen Wissen zuverlässig vermeiden. Dieser Guide richtet sich an alle, die Wartungsprozesse verstehen, optimieren oder selbst durchführen wollen: von grundlegenden Inspektionsroutinen bis hin zu komplexen Diagnose- und Instandsetzungsverfahren.

Schadensdiagnose: Typische Dachschäden sicher erkennen und bewerten

Eine präzise Schadensdiagnose ist die Grundlage jeder erfolgreichen Dachreparatur. Wer einen Schaden falsch einschätzt, repariert am Ende die Symptome – nicht die Ursache. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Rund 60 Prozent aller Folgeschäden an Dächern entstehen, weil der ursprüngliche Schaden entweder zu spät entdeckt oder falsch bewertet wurde. Eine systematische Begehung zweimal jährlich – idealerweise im Frühjahr nach dem Winter und im Herbst vor der Regenperiode – ist daher kein Luxus, sondern notwendige Vorbeugung.

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Äußere Schadensmerkmale gezielt identifizieren

Beginnen Sie die Inspektion stets vom Boden aus mit einem Fernglas, bevor Sie das Dach betreten. Achten Sie auf fehlende, verschobene oder gebrochene Dachziegel, auf Verformungen in der Dachfläche sowie auf Ablagerungen wie Moos und Algen, die auf dauerhafte Feuchtigkeit hinweisen. Moos kann Fugen um bis zu 3 mm aufweiten und so den Wasserabfluss dauerhaft beeinträchtigen. Besonders kritisch sind die Anschlussbereiche an Schornsteinen, Gauben und Dachfenstern – hier entstehen über 70 Prozent aller Leckagen.

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Nach starken Unwettern verändert sich das Schadensbild erheblich. Abgerissene Firstziegel, deformierte Blechabdeckungen und gelöste Dachanschlüsse sind typische Zeichen von Winddruckschäden. Die richtigen Maßnahmen unmittelbar nach einem Unwetter entscheiden darüber, ob es bei einem Einzelschaden bleibt oder ob Feuchtigkeit ins Tragwerk eindringt. Zeit ist dabei der entscheidende Faktor: Bereits 48 Stunden stehende Feuchtigkeit können Holzbauteile dauerhaft schädigen.

Innere Schadenszeichen – was Dachboden und Dämmung verraten

Der Dachboden ist das Frühwarnsystem jedes Hauses. Wasserflecken an Sparren und Pfetten, dunkle Verfärbungen der Dämmung oder sichtbarer Schimmelbefall sind eindeutige Alarmzeichen. Besonders tückisch: Der Eintrittspunkt des Wassers liegt häufig mehrere Meter vom sichtbaren Feuchtefleck entfernt, da Wasser an Holzstrukturen entlangläuft, bevor es tropft. Eine systematische Sondierung mit einer starken Taschenlampe entlang der Dachfläche von innen – am besten bei starkem Regen – hilft, die genaue Eintrittsstelle einzugrenzen.

Spezielle Herausforderungen stellen Hagelschäden dar, die auf den ersten Blick oft harmlos wirken. Kleine Einschläge in weichem Blech oder beschädigte Dachsteinbeschichtungen fallen bei flüchtiger Betrachtung kaum auf, mindern aber die Schutzwirkung erheblich. Wie man solche Schäden Schritt für Schritt fachgerecht aufnimmt und behebt, erfordert sowohl das richtige Werkzeug als auch Kenntnisse über die jeweiligen Materialien.

Für eine vollständige Bewertung empfiehlt sich folgende Checkliste:

  • Dachfläche: Ziegel auf Risse, Brüche und Verschiebungen prüfen
  • Firstbereich: Mörtelfugen und Firstziegel auf Hohllagen kontrollieren
  • Dachentwässerung: Dachrinnen und Fallrohre auf Verstopfung und Verformung untersuchen
  • Anschlüsse: Dachdurchdringungen und Wandanschlüsse auf undichte Dichtmassen prüfen
  • Dachboden innen: Holzkonstruktion auf Feuchtigkeit, Verfärbungen und Schimmel sichten

Wer die Diagnose selbst durchführt, sollte sich bewusst sein, dass manche Schadensmuster erst in der Kombination ihren wahren Umfang zeigen. Häufige Fehler beim Einschätzen von Dachschäden entstehen genau dann, wenn einzelne Befunde isoliert betrachtet werden, anstatt das Dach als System zu verstehen.

Kostenfaktoren und Preisplanung bei Dachreparaturen

Dachreparaturen bewegen sich preislich in einer enormen Spanne: Von 150 Euro für das Austauschen weniger Dachziegel bis hin zu 25.000 Euro oder mehr bei umfassenden Sanierungen nach Sturmschäden. Wer diese Bandbreite versteht, trifft bessere Entscheidungen – sowohl bei der Auftragsvergabe als auch bei der Budgetplanung. Die entscheidenden Stellschrauben für den Endpreis lassen sich in einige Kernbereiche gliedern, die jeder Hausbesitzer kennen sollte.

Die wichtigsten Preistreiber im Überblick

Materialkosten machen je nach Reparaturumfang zwischen 30 und 60 Prozent des Gesamtpreises aus. Dachziegel aus Beton kosten im Einkauf etwa 0,80 bis 1,50 Euro pro Stück, Tondachziegel 1,50 bis 4,00 Euro, Schiefer ab 3,00 Euro aufwärts. Für Flachdächer mit Bitumenbahnen müssen bei größeren Flächen 15 bis 35 Euro pro Quadratmeter allein für Material eingeplant werden. Der Lohnkostenanteil variiert stark nach Region – in München oder Hamburg liegen Stundensätze qualifizierter Dachdecker bei 60 bis 90 Euro netto, in strukturschwachen Regionen teilweise bei 45 bis 60 Euro.

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Dachneigung und Zugänglichkeit. Ein flach geneigtes Dach mit Neigung unter 25 Grad lässt sich ohne Spezialgerüst bearbeiten, ein steiles Mansarddach über 45 Grad erfordert Sicherheitssysteme und kostet allein dadurch 20 bis 40 Prozent mehr. Gerüstkosten bewegen sich bei einem Einfamilienhaus zwischen 800 und 2.500 Euro für zwei Wochen Standzeit – ein Posten, der in vielen Kostenvoranschlägen zunächst fehlt und dann für Überraschungen sorgt.

  • Schadensumfang und Folgeschäden: Ein einzeln gebrochener Ziegel kostet 80 bis 200 Euro inklusive Montage. Wurde der Schaden nicht rechtzeitig erkannt und ist die Dämmung durchfeuchtet, steigen die Kosten schnell auf 2.000 bis 8.000 Euro.
  • Dachaufbau und Alter: Bei Dächern über 30 Jahren sind Anschlussbleche, Kehlen und Dachlattung häufig mitbetroffen – das erhöht den Aufwand erheblich.
  • Saisonale Preisschwankungen: Im Frühjahr und Herbst sind Dachdecker oft 6 bis 10 Wochen ausgelastet; wer im Winter beauftragt, verhandelt günstiger und schneller.
  • Notfallzuschläge: Akute Sturmschäden nach Wochenenden kosten mit Soforteinsatz 50 bis 100 Prozent mehr als geplante Arbeiten.

Kostenvoranschläge richtig lesen und vergleichen

Drei Angebote einzuholen ist Standard – aber nur hilfreich, wenn die Positionen wirklich vergleichbar sind. Seriöse Dachdecker schlüsseln Material, Lohn, Entsorgung und Gerüst separat aus. Ein pauschales Angebot ohne Einzelpositionen ist ein Warnsignal. Wer unsicher ist, ob eine kleinere Ausbesserung noch ausreicht oder ob bereits ein Fachbetrieb zwingend eingeschaltet werden muss, findet klare Kriterien, wann der Fachmann unumgänglich wird.

Als Faustregel gilt: Pro Jahr sollten Eigentümer 0,5 bis 1,0 Prozent des Gebäudewerts als Rücklage für Dachinstandhaltung zurücklegen. Bei einem Haus mit 400.000 Euro Wert wären das 2.000 bis 4.000 Euro jährlich. Wer regelmäßig in kleine Wartungsmaßnahmen investiert, vermeidet Folgeschäden – und wer konkret wissen möchte, wie ein nachhaltiges Wartungskonzept aussieht, findet in einem praxisnahen Ansatz zur langfristigen Dachinstandhaltung den richtigen Einstieg. Prophylaxe kostet erfahrungsgemäß ein Viertel der Sanierungskosten.

Vor- und Nachteile von Wartung und Reparaturmethoden

Methode Vorteile Nachteile
Reaktive Reparatur
  • Kostensenkung bei sofortiger Reparatur
  • Keine regelmäßigen zwei Monitoreinnahmen erforderlich
  • Hohe Folgekosten bei Schäden
  • Risiko von Ausfällen
  • Wartung wird oft vernachlässigt
Geplante Wartung
  • Vermeidung unerwarteter Ausfälle
  • Kosteneffizient auf lange Sicht
  • Erhöhung der Lebensdauer von Anlagen
  • Kosten für regelmäßige Wartung
  • Aufwand für Planung und Überwachung
Notabdichtung
  • Schnelle Maßnahmen in Notfällen
  • Minimiert Schäden bis zur vollständigen Reparatur
  • Vorübergehende Lösungen
  • Risiko von späteren Folgeschäden

Materialvergleich: Bitumen, Kunststoff, GFK, Carbon und Folie im Einsatz

Die Wahl des richtigen Reparaturmaterials entscheidet darüber, ob eine Instandsetzung drei Jahre oder dreißig Jahre hält. Wer hier am falschen Ende spart oder das falsche Material auf den falschen Untergrund aufbringt, riskiert nicht nur Folgeschäden an der Dachkonstruktion, sondern auch an der darunter liegenden Gebäudestruktur. Jedes Material hat seinen spezifischen Einsatzbereich – und dessen Grenzen sollte jeder kennen, der selbst Hand anlegt.

Bitumen, Folie und Kunststoff: Bewährte Lösungen für Standardfälle

Bitumen ist das älteste und meistverwendete Abdichtungsmaterial im Dachbereich – und das aus gutem Grund. Bitumenbahnen mit einer Dicke von 4 bis 5 mm, heiß verarbeitet oder als Kaltkleber-Variante, eignen sich ideal für Flachdächer und flach geneigte Dächer bis etwa 10°. Wer Risse, Blasen oder kleinere Fehlstellen auf einem Bitumendach repariert, sollte ausschließlich kompatible Produkte verwenden – Kaltbitumen auf heißverarbeitetes Bitumen aufzubringen führt regelmäßig zu Haftungsversagen. Detaillierte Verarbeitungshinweise und typische Fehlerquellen beschreibt unser Artikel darüber, wie Bitumenreparaturen dauerhaft dicht bleiben.

Kunststofffolien – allen voran EPDM, PVC und TPO – haben in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich Marktanteile gewonnen. EPDM-Folien erreichen Lebensdauern von 40 bis 50 Jahren, sind UV-beständig und lassen sich mit speziellen Klebern oder Schweißgeräten nahtlos verbinden. PVC hingegen ist günstiger, altert aber durch Weichmacherverlust schneller und sollte nicht in Kontakt mit Bitumenprodukten kommen – die Reaktion führt zur Materialzersetzung. Wer sich mit den Unterschieden zwischen den Systemen und deren Reparaturmethoden vertraut machen möchte, findet im Überblick zu Kunststoffdächern und ihrer fachgerechten Instandsetzung praxisrelevante Entscheidungshilfen.

GFK und Carbon: Hochleistungsmaterialien für anspruchsvolle Anwendungen

Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) wird zunehmend auch im Wohnungsbau für Dachterrassen, Gauben und Carportdächer eingesetzt. Das Material ist monolithisch, nahtlos und damit strukturell überlegen gegenüber Bahnenware. Ein korrekt ausgeführtes GFK-Dach mit mindestens 2 mm Schichtdicke hält problemlos 25 Jahre ohne nennenswerten Wartungsaufwand. Die Reparatur erfordert jedoch exaktes Schleifen, saubere Harzansätze und die richtige Topfzeit des Harzsystems – Fehler beim Mischungsverhältnis von Harz zu Härter führen unweigerlich zu nicht ausgehärteten Stellen. Wer vor einer solchen Aufgabe steht, sollte die spezifischen Anforderungen kennen, die unser umfassender Leitfaden zur GFK-Dachreparatur detailliert aufschlüsselt.

Carbon ist das Premium-Segment: Bis zu fünfmal zugfester als Stahl bei einem Bruchteil des Gewichts. Im Dachbereich wird carbonverstärkter Kunststoff vor allem dort eingesetzt, wo statische Anforderungen und geringes Eigengewicht zusammentreffen – etwa bei Dachaufbauten auf historischen Gebäuden oder bei besonders großen Spannweiten ohne Zwischenstützen. Die Materialkosten liegen typischerweise 60 bis 80 % über GFK, die Verarbeitung erfordert Spezialwissen. Für wen sich diese Investition lohnt und wie Carbon-Reparaturen korrekt ausgeführt werden, erklärt unser Beitrag über Carbonsysteme als hochwertige Dachreparaturlösung.

  • Bitumen: Flachdach, Kaltkleber oder Heißverarbeitung, Schichtdicke mindestens 4 mm
  • EPDM/PVC/TPO: Nahtlos, UV-stabil, nicht mit Bitumen kombinieren
  • GFK: Monolithisch, 25+ Jahre Haltbarkeit, Verarbeitung erfordert präzise Harzmischung
  • Carbon: Maximale Festigkeit, höchste Materialkosten, Spezialistenmaterial

Entscheidend ist immer die Kompatibilität zwischen Bestandsmaterial und Reparaturprodukt. Eine Materialanalyse vor Ort – im Zweifelsfall durch einen Sachverständigen – spart mehr Geld als jedes Billigprodukt vom Baumarkt.

Schnellreparatur und Notabdichtung: Folien, Bänder und Sofortmaßnahmen

Ein Sturmschaden mitten im Winter, ein gerissenes Bitumenprofil kurz vor dem nächsten Regenfront – in solchen Situationen zählt jede Stunde. Professionelle Dachdecker arbeiten mit einem klaren Triage-Prinzip: Erst die Schadenszone abdichten, dann sauber und dauerhaft reparieren. Wer diesen Grundsatz versteht, schützt nicht nur die Dachkonstruktion, sondern verhindert Folgeschäden an Dämmung, Holztragwerk und Innenausbau, die den ursprünglichen Schaden schnell um das Fünf- bis Zehnfache verteuern können.

Selbstklebende Bänder und Butylstreifen: Einsatz und Grenzen

Butylkautschuk-basierte Dichtbänder haben sich als Ersthelfer-Werkzeug bewährt, weil sie ohne Primer auf nahezu jedem trockenen Untergrund haften – Bitumenbahnen, Metall, Beton und selbst leicht feuchten Oberflächen bis etwa 5 % Restfeuchte. Die Haftzugfestigkeit liegt je nach Produkt zwischen 1,5 und 4,5 N/mm², was für temporäre Überbrückungen von Rissen bis ca. 15 mm Breite ausreicht. Entscheidend ist die Untergrundtemperatur: Unter +5 °C lässt die Klebeleistung spürbar nach, weshalb erfahrene Dachdecker das Band in der Jackentasche vorwärmen oder mit einem Heißluftfön kurz aktivieren. Für alle, die verschiedene Produkte systematisch vergleichen möchten, liefert ein ausführlicher Überblick zu Anwendung und Auswahl von Dachreparaturbändern praxisnahe Kaufempfehlungen.

Bei der Verarbeitung gilt: Überlappungen von mindestens 5 cm an den Bandenden, Andrücken mit einer Gummirolle unter konstantem Druck von hinten nach vorne, und keine Luftblasen einschließen. Eine häufige Fehlerquelle ist das Abziehen der Schutzfolie bei zu kaltem Kleber – das Band rollt sich dann ab, statt zu haften. Kleine Anschnitte an den Ecken (45°-Schnitte) verhindern, dass sich die Bandenden bei Temperaturwechseln abheben.

Abdichtungsfolien für großflächige Schäden

Bei Schäden, die größer als etwa 30 × 30 cm sind, ist ein einzelnes Band keine tragfähige Lösung mehr. Hier kommen selbstklebende Reparaturfolien aus EPDM, TPO oder bitumenmodifiziertem Kunststoff ins Spiel. EPDM-Folien mit 1,5 mm Dicke dehnen sich um bis zu 300 % und passen sich damit auch unebenen Unterlagen an – ideal für Bereiche um Rohrdurchführungen oder Dachgauben. Wie man eine solche Notabdichtung mit Reparaturfolie fachgerecht ausführt, von der Untergrundvorbereitung bis zur Randverklebung, ist eine eigene Technik, die sich lohnt zu kennen.

Die Folie muss mindestens 10 cm über die sichtbare Schadenszone hinausreichen – bei Rissen immer in Fließrichtung des Wassers von unten beginnen und überlappend nach oben arbeiten. Provisorische Beschwersteine oder Winkelprofile sichern die Folie bis zur dauerhaften Instandsetzung gegen Windabheben.

Flüssigabdichtung als Ergänzung

Für Detailbereiche, die weder mit Band noch Folie sauber abgedeckt werden können – Kehlen, Anschlussbereiche, Dachdurchdringungen mit unregelmäßigem Querschnitt – ist eine Flüssigabdichtung oft die einzige praktikable Option. Einkomponentige Produkte auf Bitumen- oder Polyurethanbasis lassen sich direkt aus der Kartusche applizieren und vulkanisieren innerhalb von 2–6 Stunden aus. Wer diese Methode noch nicht kennt, findet in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Flüssigabdichtung eine solide Grundlage für den sicheren Einsatz.

  • Wichtig: Untergrund staub- und fettfrei machen, bei porösen Flächen grundieren
  • Verarbeitungstemperatur: mindestens +8 °C, maximal +35 °C
  • Schichtdicke min. 1,5 mm nass, bei Rissen Vlieseinlage verwenden
  • Keine Überlackierung mit lösemittelhaltigen Produkten innerhalb der ersten 24 Stunden

Alle Notabdichtungen sind als temporäre Maßnahmen zu verstehen – ein Zeitfenster von maximal zwei Wintersaisonen sollte man nicht überschreiten, bevor eine fachgerechte Sanierung erfolgt.

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Häufige Fragen zu Wartung und Reparatur

Was sind die Vorteile einer geplanten Wartung?

Geplante Wartung hilft, unerwartete Ausfälle zu vermeiden und ist kosteneffizient auf lange Sicht. Sie erhöht zudem die Lebensdauer von Anlagen.

Wann sollte ich eine Inspektion durchführen?

Inspektionen sollten idealerweise zweimal jährlich durchgeführt werden, im Frühjahr nach dem Winter und im Herbst vor der Regenperiode.

Wie erkenne ich Schäden an meinem Dach?

Typische Schäden lassen sich durch fehlende oder gebrochene Dachziegel, Wasserflecken auf dem Dachboden und Verfärbungen der Dämmung erkennen.

Was kostet eine Dachreparatur im Durchschnitt?

Die Kosten können stark variieren, von 150 Euro für einfache Reparaturen bis hin zu 25.000 Euro für umfassende Sanierungen nach Schadensfällen.

Welche Materialien sind am besten für Dachreparaturen?

Bitumen, Kunststofffolien (EPDM, PVC), GFK und Carbon sind gängige Materialien, die je nach spezifischen Anforderungen verwendet werden sollten.

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Zusammenfassung des Artikels

Wartung & Reparatur verstehen und nutzen. Umfassender Guide mit Experten-Tipps und Praxis-Wissen.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Regelmäßige Inspektionen planen: Führen Sie mindestens zwei systematische Dachinspektionen pro Jahr durch, um Schäden frühzeitig zu erkennen und Folgeschäden zu vermeiden.
  2. Schadenserkennung optimieren: Nutzen Sie ein Fernglas für die erste Inspektion vom Boden aus, um äußere Schäden wie verschobene oder gebrochene Dachziegel zu identifizieren, bevor Sie das Dach betreten.
  3. Materialwahl beachten: Wählen Sie das richtige Reparaturmaterial für Ihren Dachtyp, um langfristige Instandsetzungen zu gewährleisten und Folgeschäden zu minimieren.
  4. Kostenvoranschläge vergleichen: Achten Sie darauf, dass Kostenvoranschläge detailliert sind und Material, Lohn und Entsorgung separat aufgeschlüsselt sind, um versteckte Kosten zu vermeiden.
  5. Vorsorge treffen: Legen Sie jährlich 0,5 bis 1,0 Prozent des Gebäudewerts für die Dachinstandhaltung zurück, um unerwartete Reparaturkosten zu vermeiden.

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